Neue Studie: SO lange ist man nach einer Corona-Infektion immun

Cosmopolitan DE

Ab dem 20. Tag wurde die Zahl der Antikörper geringer, wie zuvor auch in anderen Studien beobachtet. Im Gegensatz dazu blieb die Zahl der Gedächtniszellen für die entscheidenden B- und T-Zellen aber konstant – und sie waren auch nach acht Monaten noch vorhanden. Dies deutet auf eine deutlich längere Immunität hin als bisher angenommen.

Trotz Schwächen macht die Studie Hoffnung

Bei der australischen Studie handelt es sich um einen kombinierten Nachweis: einmal für die Bindungsstelle auf dem Spike-Protein und einmal für das Nukleokapsid von SARS-CoV-2. Aus diesem Grund ist nicht ganz sicher, ob bereits ein Eindringen der Coronaviren in die Zellen verhindert werden kann oder ob die Viren erst erkannt werden, wenn sie sich schon in den Zellen vermehren.

Die geringe Probandenzahl wirft die Frage nach der Repräsentativität der Ergebnisse auf. Dennoch macht die Studie Hoffnung auf eine länger andauernde Immunität nach einer Corona-Infektion – und damit auch auf einen langanhaltenden Schutz durch Impfstoffe.

Dieser Text erschien ursprünglich auf praxisvita.de

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