Das tut weh: "Gisela" geißelt ganz Deutschland mit schmerzhafter Polarpeitsche

Männersache

Kein Tag ohne Einblick in den heftigsten Februar seit Langem. Wer denkt, dass die Tiefsttemperaturen bereits erreicht sind, der irrt.

Extreme Minus-Temperaturen

Wer die Messer-Szene aus "Crocodile Dundee" noch vor Augen hat, weiß in etwa, wie es in den Wetter-Studios dieser Nation momentan zugeht: "Tiefstwert? Das ist doch kein Tiefstwert. DAS ist ein Tiefstwert!"

Und in etwa den gleichen Größenverhältnissen legt der Winter jetzt nochmal nach. Nachdem Tief "Tristan" uns hier und da mit ein, zwei Schneeflöckchen versorgt hat, dreht jetzt Hoch "Gisela" nochmal kräftig am Temperaturregler.

Dauerfrost dank "Gisela"

Der Schneefall geht – von sehr hohem Niveau – langsam zurück, dafür kommt jetzt die Kälte, aber so richtig. Das beschert uns vor allem in der Mitte der Republik Temperaturen von -15 Grad – tagsüber wohlgemerkt. Insgesamt liegt nahezu die gesamte Nation unter einer Schicht Dauerfrost.

Das wird nachts nicht besser. Bis zu -26 Grad geht es dann in den Keller, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilt. Dazu kommt eisiger Wind, der die gefühlte Temperatur auf unter -30 Grad drückt. Man kann wohl durchaus behaupten, dass die meisten Deutschen eine solche Kältewand noch nie erlebt haben.

Verkehrsbeeinträchtigungen

Auf der A2 bei Bielefeld mussten in der Nacht von Montag auf Dienstag viele Menschen in ihren Autos verbringen, weil aufgrund von Schnee und querstehenden LKWs nichts mehr ging. Das THW versuchte, möglichst viele Gestrandete mit Decken und heißen Getränken zu versorgen.

Auch der Schienenverkehr ist massiv von der extremen Wetterlage betroffen. Verspätungen sind an der Tagesordnung und es gibt viele Ausfälle. Besonders betroffen: Der Fernverkehr. Die Bahn rät, sich auf ihrer Webpräsenz über den aktuellen Stand der Dinge zu informieren.

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