Atlantik-Hurrikan "Lorenzo" fegte am 2. Oktober über die Azoren und hat nun Kurs auf Deutschland genommen. Das mittlerweile auf ein Tiefdruckgebiet herunter gestufte Unwetter hat leider immer noch viel Wind und Wasser im Gepäck.
Neue Spezies
Seinen Ursprung hat "Lorenzo" irgendwo in den Ozean-Weiten zwischen Mittelamerika und Westafrika genommen. Dies ist absolut unüblich, weil Artgenossen zumeist in Karibiknähe entstehen. Experten befürchten, dass dieser Umstand ein Zeichen für einen zu warm gewordenen Atlantik ist, auf dem sich Hurrikans nicht nur bilden, sondern fortan auch "überleben" können.
Das Wetter am Freitag
Am Freitag wirken sich die Reste von "Lorenzo" hierzulande vor allem nass aus. Es regnet kräftig, während auf den Nordseeinseln zudem noch starke Böen erwartet werden. Auf Gipfeln wie dem Brocken im Harz sind auch kräftige Sturmböen möglich.
Die Temperaturen schwanken zwischen 10 bis 17 Grad.
Das Wetter am Samstag
Der Samstag hält ebenfalls Regen bereit - vor allem für den Osten. In Westdeutschland zeigt sich hingegen hier und da sogar die Sonne. An den Küsten, in den Mittelgebirgen sowie den Alpen muss mit stürmischen Böen gerechnet werden. Die Maximal-Temperatur beträgt 16 Grad.
Das Wetter am Sonntag
Sonntag ist es erneut wolkig, mit nur gelegentlichen Auflockerungen. Im Tagesverlauf regnet es vor allem im Westen und Südwesten. Insgesamt ist es kühl bei Temperaturen zwischen 9 und 14 Grad.