Das Bundesjustizministerium will mit drastischen Strafen gegen Unfall-Gaffer vorgehen.
Justizministerium plant drastische Strafen für Unfall-Gaffer
Das Bundesjustizministerium ist entschlossen, härter gegen Gaffer vorzugehen. Aktuell sitzen die Mitarbeiter von Justizministerin Katarina Barley (SPD) an einer Gesetzesverschärfung.
Die Verschärfung will in erster Linie verstorbene Menschen und deren Angehörige vor bloßstellenden Aufnahmen schützen, die von Gaffern mit ihren Smartphones angefertigt und im Anschluss oftmals bei Social-Media-Plattformen hochgeladen werden.
Bislang werden nur lebende Personen durch ein entsprechendes Gesetz geschützt.
Drastische Strafen gefordert
Politiker von CDU und FDP fordern unabhängig von der baldigen Verschärfung bereits konkrete Strafen für Unfall-Gaffer. Sie bringen Fahrverbote sowie die Beschlagnahmung des Smartphones ins Spiel.
Seit 2017 gilt Gaffen sowie die vorsätzliche Behinderung von Einsatzkräften als Straftat und kann mit einem Bußgeld oder einer Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren geahndet werden.