Ein Straßenwärter mäht den Seitenstreifen der Bundesstraße 270 - und findet einen Goldschatz.
Mann mäht Rasen - findet Goldschatz
Der 44-jährige Straßenwärter Sascha Salzmann mäht am Vormittag des 19. Oktober 2019 gerade den Rasen eines Seitenstreifens der Bundesstraße 270 bei Pirmasens, als er ein ungewöhnliches Geräusch wahrnimmt. Seine Mähmaschine ist scheinbar über etwas hinweggerauscht, das Widerstand leistet. Bei einer zweiten Runde macht er dann an besagter Stelle eine unglaubliche Entdeckung.
30 Goldbarren an der Bundesstraße
Gegenüber "Bild" beschreibt Salzmann diesen Moment mit folgenden Worten: "Ich sah es funkeln auf der Straße."
In Plastikhüllen verpackt liegen vor ihm 30 kleine Goldbarren im Scheckkartenformat. Gesamtwert: rund 4.000 Euro.
Der Straßenwärter sammelt seinen Fund ein - und fährt zur Polizei.
Der Haken mit dem Finderlohn
Die Polizei nimmt die Ermittlungen ob des ungewöhnlichen Fundes auf. Der Verdacht liegt nahe, dass es sich um Diebesgut handeln könnte. Im Januar 2020 dann Entwarnung. Die Goldbarren gehören einer Schweizer Firma und waren per Kurierdienst auf dem Weg zu einem Händler. Warum sie dann letztendlich an dem Seitenstreifen landeten, ist bis dato unklar.
Die Barren gehen zurück an die Schweizer Firma, allerdings darf Straßenwärter Sascha Salzmann fünf davon als Finderlohn behalten. Da er sie jedoch während der Ausübung seines Jobs gefunden hat, ist noch nicht abschließend geklärt, ob er sie tatsächlich behalten darf.