Merkel: Corona-Empfehlung der Kanzlerin sorgt für Empörung

Männersache

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat mit einer unglücklichen Corona-Schutzempfehlung für einigen Unmut gesorgt.

Bundeskanzlerin Angela Merkel gilt als Verfechterin eines harten Lockdowns, um den steigenden Corona-Neuinfektionen entgegenzuwirken. Allein deswegen gibt es vielerorts Widerstand gegen die Haltung der 66-Jährigen.

Mit einer unglücklichen Formulierung bringt sie jetzt bei einigen das Fass zum Überlaufen.

Merkel: Corona-Statement der Kanzlerin sorgt für Empörung

Merkel sprach am 8. Dezember 2020 mit dem türkischsprachigen Radiosender Radyo Metropol auch über die Corona-Situation in Deutschland. Dabei ließ sie sich hinsichtlich frierender Schüler, die unter dem empfohlenen Lüften der Klassenzimmer leiden, zu folgender Empfehlung hinreißen: "Man muss sich vielleicht wirklich noch etwas Wärmeres zum Anziehen mitbringen. Vielleicht macht man auch mal ’ne kleine Kniebeuge oder so oder klatscht in die Hände, damit man ein bisschen warm wird."

Sie betonte zugleich, dies müsse "jeder für sich entscheiden – nicht dass es heißt, die Bundeskanzlerin verlangt das".

AfD und FDP sind sich einig

Da war das Kind aber bereits in den vielbeschworenen Brunnen gefallen, denn vor allem die AfD nutzte diese Empfehlung für die systematische Stauung einer breite Empörungswelle.

Doch auch aus der FDP kam massive Kritik. Bild zitiert die FDP-Spitzenpolitikerin Katja Suding mit folgenden Worten: "Man merkt, dass die Kanzlerin überhaupt keinen Kontakt zum Leben von Familien mit Kindern hat. Statt kluge Ratschläge zu geben, sollte sich Frau Merkel lieber darum kümmern, dass Schulen digitalen Unterricht durchführen können und ausreichend Luftfilter vorhanden sind."

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